posted by admin on Mrz 5
Wir wir alle wissen, sind Miniboxen schon echt unhandlich und Kopfhörer übertönen alle anderen Geräusche. Doch wir alle möchten Musikhören und das am besten auch unterwegs. Also nehmen wir vieles in Kauf. Jetzt haben die Aussteller auf der CeBIT aber gezeigt, dass die Zukunft der Lautsprecher ganz anders aussieht. Vorgestellt wurden Resonanz-Lautsprecher, die so gut wie jede Oberfläche zum Klingen bringen. Vom Pizzakarton bis zum Fahrradhelm ist alles möglich.
Eine solche Methode löst selbstverständlich Erstaunen aus. Ein Fahrradhelm, der sich genau wie einer anhört, still und hart, wird im nächsten Moment zu einem riesigen Klangkörper. Für den Träger des Helms ist nicht klar ersichtlich woher die Musik kommt, sondern sie scheint einfach da zu sein. Obwohl die Musik ganz klar und deutlich zu hören ist, werden alle anderen Geräusche nicht übertönt und sogar eine Unterhaltung ist bequem möglich.
Trotzdem ist leicht zu erklären woher der Sound kommt. Verantwortlich ist der Tunebug Shaker. Ein kleines Gerät, dass hinten am Helm befestigt ist und den Sturzhelm als Resonanzkörper benutzt. Die Firma Tunebug bietet mehrere Geräte, die nach diesem Prinzip arbeiten, in verschiedenen Versionen an. Die verschiedenen Geräte sind für unterschiedliche Nutzungsszenarien ausgelegt und für einen Preis zwischen 40 und 100 Euro erhältlich. Die Gemeinsamkeit zwischen allen Versionen besteht darin, dass man einen konventionellen Lautsprecher vergeblich sucht. Bringt ein herkömmlicher Lautsprecher noch die Luft zum Klingen, regt ein solches Gerät die Oberfläche auf dem es steht, liegt oder steckt zum Schwingen an. Der Vorteil bei einem solchen ist, dass es viel kleiner sein kann als ein Lautsprecher und erzeugt in den meisten Fällen sogar noch sehr viel besseren Bass als andere Lautsprecher zum Mitnehmen.
Natürlich hat das nicht sehr viel mit Hi-Fi zu tun, aber dennoch kann es kleinere Räume unterwegs sehr gut beschallen. Daher ist es ganz selbstverständlich, dass diese Mini-Geräte zum Trend werden.
Aber auch andere Unternehmen haben ihre Geräte auf der CeBIT vorgestellt.
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