posted by admin on Mai 20
Wer schon einmal versucht hat, bei einem Konzert gute Bilder von der Band, die dort gerade performt, hinzubekommen, weiß, wie schwierig dieses Unterfangen ist. Laute Musik dröhnt aus den Boxen, alle um einen herum bewegen sich zur Musik und das Licht wechselt im Sekundentakt. Und trotzdem gibt es ein paar Tipps, die hier helfen können.
Hier kann es bei Hobbyfotografen erst einmal nur das Ziel sein, die Stimmung festzuhalten und eben nicht, gleich das perfekte Foto zu schießen. Denn das nötige Equipment haben die wenigsten und manche Künstler fühlen sich entweder durch das ständige Fotografieren gestört oder aber das Publikum um einen herum hat keine Lust, sich vorsichtig und rücksichtsvoll zu verhalten. Was ja auch nicht Sinn und Zweck eines Konzertbesuches ist.
Belichtungszeit und Blende
Alle Einstellungen müssen auf die für den Fotografen schwierige Situation vorbereitet werden, dies geht natürlich nur mit einer Kamera, die diese Einstellungen auch erlaubt. Besitzer einer digitalen Kompaktkamera werden sich in der Regel mit einem passenden Motivprogramm begnügen müssen. Grundsätzlich gilt, dass eine Belichtungszeit von etwa 1/60 Sekunden völlig ausreichend ist, kürzer geht natürlich auch. Auf diese Weise bekommt man ein sich bewegendes Motiv noch einigermaßen scharf hin, berücksichtigt aber auch die Lichtverhältnisse.
Für die Blende gilt auf Konzerten leider: so dicht ran wie nur irgend möglich. Fotografieren am Besten nur aus der ersten Reihe, sonst werden die Fotos nicht so gut wie gewünscht. Denn nur so kann man die Blende tatsächlich schön weit öffnen, um auch genügend Licht zu bekommen, damit die Aufnahmen nicht zu dunkel werden. Beachten muss man aber die geringe Schärfentiefe. Wichtig ist also, dass man die richtigen Dinge – wie beispielsweise die Augen des Sängers – scharf bekommt, dann hat das Bild trotzdem eine tolle Atmosphäre. Und natürlich kann man sich bei geringerem Abstand voll aufs gewünschte Motiv konzentrieren und hat dementsprechend nicht noch alle möglichen anderen Sachen mit auf dem Bild.
ISO und Belichtungsmessung
Auf Konzerten ist es in der Regel dunkel, also braucht man einen hohen ISO-Wert. Die Gefahr dabei ist aber natürlich immer, dass das Bildrauschen zu viel wird. Also muss einen Mittelweg finden und der liegt so zwischen 600 und 800 ISO. Und da sich das Motiv in der Regel viel bewegt, ist das Spot Metering ein guter Tipp. Hier führt die Kamera tatsächlich nur auf den Punkt eine Belichtungsmessung durch, auf den vorher manuell fokussiert wurde. Das kann natürlich in die Hose gehen, aber Ausschuss gibt es im Rahmen der Konzertfotografie sowieso sehr viel.
Ein absolutes NoGo ist übrigens der Blitz. Blitzen kann erstens dafür sorgen, dass die Security einen rauswirft, weil man die Künstler stört, oder aber die anderen Gäste werden missmutig, weil sie sich – zu Recht – davon gestört fühlen. Um die Ergebnisse anschließend in der Hand zu halten, kann man im Internet Fotos bestellen. Hier müssen nur die gewünschten Bilder mithilfe einer kostenlosen Software beim Anbieter hochgeladen werden, und schon kann man alles – Format bis Qualität – online auswählen und ordern. Digitalfotos bestellen geht heute also einfacher denn je, vom Kleinformat bis zum Poster ist alles drin. So bekommen die besten Shots vom Lieblingskünstler auch direkt das passende Format.
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